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Die Familie von Dönhoff, die bis 1816 die Herren über den Gutsbezirk Dönhoffstädt waren, kamen ursprünglich aus Westfalen und erwarben im
Laufe der Jahrhunderte mehrer Güter im Osten. Hier, im späteren Kreis Rastenburg (Kętrzyn), entstand zwischen 1598 und 1606 der erste Palast, allerdings wurde dieser durch Boguslav-Friedrich von Dönhoff von
1710 bis 1716 neu errichtet, nachdem der alte Bau nach einem Blitzschlag abgebrannt war. Zeitweise gehörten 25 Dörfer zum Eigentum der Familie von Dönhoff.
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Schloss Dönhoffstädt ist der grösste noch erhaltene frühere Adelssitz im ehemaligen Ostpreussen und umfasste ein eigenes Theater, einen
Park mit Damwild, eine riesige Bibliothek und eine eigene Kapelle. Die einstige Pracht des Schlosses ist auch viele Jahre nach der Flucht der Eigentümer zum Ende des 2. Weltkriegs nicht zu übersehen! 1945 fiel der
südliche Teil Ostpreussens an Polen und damit auch das Gut mit seinen Ländereien.
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